WILLKOMMEN BEI
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Kreistagsfraktion Euskirchen

Die Steinzeit ist nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil die Menschen eine bessere Idee hatten.

  • Wir realisieren Ideen für mehr Lebensqualität in globaler Dimension.
  • Wir entscheiden uns für Fortschritt und gegen Stillstand.
  • Wir sind für Sie erreichbar und stellen uns gerne einem Gespräch.
 

Haushaltsrede 2005

Haushaltsrede 2005 -  Bündnis 90/Die Grünen

- Es gilt das gesprochene Wort! -

Sehr geehrte Damen und Herren,
dass der Kreis Euskirchen in NRW mit die niedrigste Kreisumlage ausweist hat seinen Preis. Nur über die Finanzierung von sogenannten inneren Darlehen, was nichts anderes bedeutet als die Rücklagen für die Rekultivierung der zentralen Mülldeponie Mechernich zur Kreditaufnahme zu benutzen, ist dieses möglich.
Über die Höhe der Rückzahlung in Kombination mit den neuen Verschuldungen, die ebenfalls aus den Rücklagen der Rekultivierung (innere Darlehen) finanziert werden, ist es ersichtlich, dass letztlich in Anspruch genommene Gelder nicht mehr zurück zu zahlen sind. Dies heißt die Finanzierung des momentanen Status des Kreises, seiner Städte und Gemeinden erfolgt auf Pump!
Eine Aussetzung der Rückzahlung von Schulden, seien es die inneren Darlehen oder das über die Jahre angesammelte ÖPNV-Defizit, bedeutet letztlich:
es gibt keine finanzielle Zukunftsfähigkeit für den Kreis mehr.
Genau genommen entspricht die finanzielle Situation des Kreises dem Zerrbild der politischen Beliebigkeit.
Selbst der Landrat ist nicht in der Lage sein Versprechen, die Höhe des Allg. Teils der Umlage konstant zu halten, umzusetzen.

Als Argument lassen wir nicht gelten:
Die Gelder zur Rekultivierung werden erst ab 2015 benötigt!
Da momentan keine Rückzahlung möglich ist, wird dies in den nächsten Jahren erst recht unmöglich sein.
Um so unverständlicher ist die Weigerung seit Jahren die einzige Steuereinnahme des Kreises, die Jagdsteuer, anzuheben.

Der Haushalt 2005 umfasst einen Umfang von ca. 1400 Seiten. Dieser Haushalt ist zum ersten Mal als Produkthaushalt ausgewiesen; der Verwaltungshaushalt mit
237 Mio. €, der Vermögenshauhalt mit 39 Mio. €. Der Haushalt weist ein Gesamtdefizit von ca. 80 Mio. € aus. Hiervon entfallen auf den Geschäftsbereich III (Bildung, Gesundheit und Soziales) 53 Mio. €, während sich 26,5 Mio. € auf Geschäftsbereich I (Zentrales und Kultur), auf Geschäftsbereich II (Recht und Ordnung) und Geschäftsbereich IV (Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall) verteilen. Die Landschaftsumlage bleibt mit 17, 3% (entspricht 28 Mio. €) konstant. In diesem Haushalt werden alle Rücklagen in Höhe von 11 Mio. € aufgelöst.

Die Kreisumlage soll von 48,54% auf 55,06% erhöht werden, wobei 2,4% auf die Zinstilgung der inneren Darlehen und 4,4% auf die Umschichtung nach Hartz IV in Höhe von 6,5 Mio. € entfallen.

Die Vorlage des Haushaltes in einem derart umfassenden Werk macht zweierlei deutlich:

1. den komplexen Umgang mit einer kompakten und äußerst diffizilen Materie
und
2. diesen nüchternen Werten ist durchaus so etwas wie eine Aufbruchsstimmung zu entnehmen.
Dies resultiert im Wesentlichen in der Hinwirkung auf ein „Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF)“, um Verwaltungen wie ein Unternehmen zu beurteilen, ja eventuell sogar mit geeignetem Sachverstand zu führen.

Drei wesentliche Fragen stellen sich zur Situationsanalyse und zur nachhaltigen Bewertung:

  • Warum wird ein neues Finanzmanagement notwendig ?
  • Weshalb stehen wir heute vor dem finanziellen Abgrund ?
  • Was ist notwendig, um zukunftsfähig zu werden ?

Sehr verehrte Damen und Herren,
wir müssen Abschied von Illusionen nehmen!
Die heutige Situation ist das Ergebnis einer zwanzigjährigen Entwicklung, die sich in drei wesentlichen Punkten begründet:

  1. sinkende Wachstumsraten der Volkswirtschaft
  2. steigende…

Haushaltsrede 2005 -  Bündnis 90/Die Grünen

- Es gilt das gesprochene Wort! -

Sehr geehrte Damen und Herren,
dass der Kreis Euskirchen in NRW mit die niedrigste Kreisumlage ausweist hat seinen Preis. Nur über die Finanzierung von sogenannten inneren Darlehen, was nichts anderes bedeutet als die Rücklagen für die Rekultivierung der zentralen Mülldeponie Mechernich zur Kreditaufnahme zu benutzen, ist dieses möglich.
Über die Höhe der Rückzahlung in Kombination mit den neuen Verschuldungen, die ebenfalls aus den Rücklagen der Rekultivierung (innere Darlehen) finanziert werden, ist es ersichtlich, dass letztlich in Anspruch genommene Gelder nicht mehr zurück zu zahlen sind. Dies heißt die Finanzierung des momentanen Status des Kreises, seiner Städte und Gemeinden erfolgt auf Pump!
Eine Aussetzung der Rückzahlung von Schulden, seien es die inneren Darlehen oder das über die Jahre angesammelte ÖPNV-Defizit, bedeutet letztlich:
es gibt keine finanzielle Zukunftsfähigkeit für den Kreis mehr.
Genau genommen entspricht die finanzielle Situation des Kreises dem Zerrbild der politischen Beliebigkeit.
Selbst der Landrat ist nicht in der Lage sein Versprechen, die Höhe des Allg. Teils der Umlage konstant zu halten, umzusetzen.

Als Argument lassen wir nicht gelten:
Die Gelder zur Rekultivierung werden erst ab 2015 benötigt!
Da momentan keine Rückzahlung möglich ist, wird dies in den nächsten Jahren erst recht unmöglich sein.
Um so unverständlicher ist die Weigerung seit Jahren die einzige Steuereinnahme des Kreises, die Jagdsteuer, anzuheben.

Der Haushalt 2005 umfasst einen Umfang von ca. 1400 Seiten. Dieser Haushalt ist zum ersten Mal als Produkthaushalt ausgewiesen; der Verwaltungshaushalt mit
237 Mio. €, der Vermögenshauhalt mit 39 Mio. €. Der Haushalt weist ein Gesamtdefizit von ca. 80 Mio. € aus. Hiervon entfallen auf den Geschäftsbereich III (Bildung, Gesundheit und Soziales) 53 Mio. €, während sich 26,5 Mio. € auf Geschäftsbereich I (Zentrales und Kultur), auf Geschäftsbereich II (Recht und Ordnung) und Geschäftsbereich IV (Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall) verteilen. Die Landschaftsumlage bleibt mit 17, 3% (entspricht 28 Mio. €) konstant. In diesem Haushalt werden alle Rücklagen in Höhe von 11 Mio. € aufgelöst.

Die Kreisumlage soll von 48,54% auf 55,06% erhöht werden, wobei 2,4% auf die Zinstilgung der inneren Darlehen und 4,4% auf die Umschichtung nach Hartz IV in Höhe von 6,5 Mio. € entfallen.

Die Vorlage des Haushaltes in einem derart umfassenden Werk macht zweierlei deutlich:

1. den komplexen Umgang mit einer kompakten und äußerst diffizilen Materie
und
2. diesen nüchternen Werten ist durchaus so etwas wie eine Aufbruchsstimmung zu entnehmen.
Dies resultiert im Wesentlichen in der Hinwirkung auf ein „Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF)“, um Verwaltungen wie ein Unternehmen zu beurteilen, ja eventuell sogar mit geeignetem Sachverstand zu führen.

Drei wesentliche Fragen stellen sich zur Situationsanalyse und zur nachhaltigen Bewertung:

  • Warum wird ein neues Finanzmanagement notwendig ?
  • Weshalb stehen wir heute vor dem finanziellen Abgrund ?
  • Was ist notwendig, um zukunftsfähig zu werden ?

Sehr verehrte Damen und Herren,
wir müssen Abschied von Illusionen nehmen!
Die heutige Situation ist das Ergebnis einer zwanzigjährigen Entwicklung, die sich in drei wesentlichen Punkten begründet:

  1. sinkende Wachstumsraten der Volkswirtschaft
  2. steigende Steuer- und Sozialabgaben sowie eine wachsende Flut von Reglementierungen der Wirtschaft, wobei ausdrücklich nicht die Tarifautonomie gemeint ist, sowie
  3. sinkendes Engagement zur Durchführung unternehmerischer Tätigkeiten.

Das macht uns allen klar, dass es keine kurzfristigen Verbesserungen geben wird.
Wer dennoch eine solche Erwartung hegt, ist jetzt bereits gescheitert!
Die Historie der BRD bemüht, scheint der Irrweg in den Schuldenstaat ein fataler politischer Irrtum gewesen zu sein. Der damalige Finanzminister Strauß legte mit dem Wirtschaftsminister Schiller ein Investitionsprogramm auf, um einer Rezession entgegen zu wirken. Das verabschiedete Stabilitätsgesetz von 1967 schuf die Basis für künftige, kreditfinanzierte Konjunkturprogamme.
Von der Fehleinschätzung geleitet, es handele sich um eine kurzfristige Markterscheinung, setzte CSU-Finanzminister Theo Waigel ab 1989 auf eine weitere Verschuldung der Staatsfinanzen. Sie stieg unter Waigel um 13,5% im Jahresmittel. 1994 betrug der Schuldenstand erstmals mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes.
Heute beträgt die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte unter Eichel über 1,4 Billionen Euro. Es setzt sich die bedauernswerte Erkenntnis durch, dass es sich nicht um einen zyklischen Konjunktureinbruch, sondern um einen tiefen und anhaltenden Strukturwandel der Weltwirtschaft handelt. Ökonomen beklagen, dass der Schritt zum Schuldenstaat mehr und mehr zu einer Standortschwächung führt.

Je höher die Schulden, desto geringer ist die politische Handlungsfähigkeit !

In dem Zeitraum zwischen 1981 und 2003 reichte die Neuverschuldung nicht mehr zur Zinstilgung des Bundeshaushaltes aus. Weitere 60 Milliarden Euro waren notwendig um nur allein die Zinsdienste zu befriedigen. Die parallel steigenden Steuern wirken sich negativ auf Investition und Konsum aus.
Längst bestimmen die Zinsdienste die globale Handlungsfähigkeit politischer Aktionen. Potenziellen Investoren werden durch wachsende Steuern Mittel entzogen, die volkswirtschaftlich verloren gehen.

Auch das Szenario der Kreispolitik kann sich diesen makro-ökonomischen Zusammenhängen nicht entziehen. Ein Lottogewinn über 1 Million Euro, einmal im Quartal, würde nach zwanzig Jahren die Höhe des Schuldenstandes des Kreishaushaltes 2005 erreichen.
Stellt man den Schulden die Einnahmen gegenüber, so ist es klar, wir leben auf Pump!
Was Not täte wäre ein kommunaler Pakt zum Schuldenabbau mit dem sich die Städte und Gemeinden sowie der Kreis gegenseitig zur Prüfung der Nachhaltigkeit von Investitionen verpflichten. Sparen an sich ist zwar vernünftig, allerdings bringen nur Investitionen zur präventiven Vermeidung von künftigen Aufwendungen einen betriebswirtschaftlichen Effekt.
So sparen wir mit dem Kreishausanbau, der auf dem Niveau eines Niedrigenergiehauses errichtet wurde, nachhaltig Unterhalts- und damit auch Energiekosten.Die konsequente Weiterentwicklung eines Energiemanagements kann, bei rasant steigenden Rohstoffpreisen, die Einsparungen von morgen leisten.
Aufgabenauslagerungen, welche die Kreisverwaltung entlasten, müssen fair vergütet werden, damit sie auch perspektivisch von Dritten zu leisten sind.
Sinnvolle Aufgabenprofile von Institutionen leisten Prävention, die uns Arbeit abnimmt und Folgekosten sparen; auch sinkende Kosten der Heimunterbringung sind das Ergebnis präventiver Arbeit.

Durch das historisch bedingte Finanzsystem sind wir derart geprägt, dass sich unsere Gedanken lediglich in dem engen Korridor - finanzieller Infarkt – Neuverschuldung - bewegen.

Diese Tendenzen gilt es auf unserer kommunalen Tätigkeitsebene zu durchbrechen und das Augenmerk auf die „Verbundpolitik“ zwischen Kreis und Kommunen zu richten. Nur wer in wirklich große Not gerät ist zur grundsätzlichen partnerschaftlichen Aufgabenkoordination und nachhaltig abgestimmten Finanzmanagement bereit.

Es kommt die Erkenntnis, dass diese Notwendigkeit den einzigen Ausweg darstellt! Die „große Politik“ macht uns vor, wie es nicht laufen soll!
Nach der Neugliederung der Finanzverfassung 1969 kam es zu einer weitreichenden Verflechtung zwischen den einzelnen Gebietskörperschaften.
Der ehemalige CSU – Bundesfinanzminister Franz-Josef Strauß opferte die Autonomie der Gebietskörperschaften für sein politisches Kalkül. Die CSU erlangte über den Bundesrat eine größere Einflussnahme ihrer Oppositionspolitik im Bund.
Die große Koalition unter dem CDU – Kanzler Kurt Georg Kiesinger, ist im Rückblick für diesen eingeschlagenen Irrweg, dass alle über alles entscheiden und niemand verantwortlich ist, der Urheber!

30 Jahre später droht unser Staatsgebilde lenkungsunfähig zu werden und keinerlei Regenerationskräfte mehr zu besitzen.

Die Situation im Kreis mit seinen 11 Kommunen sieht frappierend ähnlich aus. Gemessen an der Prognose des Haushaltes, eine Steigerungsrate der Kreisumlage von 48,54% auf 55,06% anzusetzen, bedeutet für unsere Städten und Gemeinden mehr als jeden zweiten Euro der erwirtschaftet oder finanziert wird, an den Kreis abführen zu müssen.
Bei einem Defizit der gesamten Verwaltungstätigkeit von ca. 80 Mio. € in 2005 entsteht ein Zuschussbedarf über die Kreisumlage von ca. 53 Mio. €.
Dennoch ist der 276 Mio. €-Etat neben der dramatischen Kreisumlagenerhöhung nur durch die Auflösung seiner allg. Rücklagen von gut 11 Mio. Euro zu realisieren.
Da diese Rücklagen im wesentlichen auf wenig beeinflussbare Haushaltsverbesserungen basieren, scheint die Lage doppelt dramatisch!
Die schön gerechneten Einnahmen durch unrealistisch hohe Erlöse aus Immobilienverkäufen, runden das Ganze Ausmaß der Verzweiflung ab.

Ohne eine Diskussion um die Aussetzung der Tilgungsleistungen für die in Anspruch genommenen inneren Darlehen, steht in 2006 eine zweistellige prozentuale Steigerung der Kreisumlage ins Haus.
Da es keinerlei Vorstellungen gibt, wie dies zu bewältigen ist, entspricht die unseriöse Vorgehensweise dem kurzfristigen Denkansatz unserer vermeintlichen politischen Finanzexperten an den Schaltstellen.

Die Forderung der Hauptverwaltungsbeamten nach Aussetzung oder Streckung von Tilgungsdiensten offenbart zwei Mängel:

a) das betriebs- und volkwirtschaftliche, unzureichende Rüstzeug zur Beurteilung der Konsequenz eigener Forderungen und
b) das Unvermögen, langfristige Szenarien entwickeln zu können!

Signale, einen nachhaltigen Wechsel in der politischen Kultur zu vollziehen sind rar, aber existent. So hebt sich das Mechernicher Geschehen wohltuend und grundsätzlich von allgemeinen politischen Gepflogenheiten ab. Auch wir hier im Kreistag Euskirchen haben Instrumente in der Hand, die üblichen Wege der Haushaltsdiskussionen zu verlassen.
An Hand der umfassenden Aufgabenkritik sind wir in der Lage zu beurteilen, welche Stellschrauben mit welchen finanziellen Auswirkungen zu drehen sind und welche Nachhaltigkeit welche Entscheidung bedeutet.

Ich zitiere wörtlich den Bürgermeister Schick der Stadt Mechernich: „Es geht auch in der kommunalen Finanzwirtschaft um regenerative Gerechtigkeit. Wir dürfen nicht auf Kosten unserer Kinder wirtschaften. Haushaltsdefizite vor sich herzuschieben und zu gigantischen Schuldenbergen aufzutürmen ist der falsche Weg“.

Meine Damen, meine Herren,
die Menschen wollen die Wahrheit wissen und unsere Aufgabe ist es für Klarheit zu sorgen.

Unser Ziel muss es sein, mit den Mitteln auszukommen, die akquirierbar sind.
Insofern vertrauen wir auch auf das Ende des Prozesses des neuen kommunalen Finanzmanagements, an dessen Ende die Eröffnungsbilanz steht.
Dies bedeutet die Stunde der Wahrheit, da dann alle bisher außer Acht gelassenen finanziellen Bewertungen auf dem Tisch liegen. Künftige Generationen werden hilflos vor dem heute angerichteten Desaster stehen.

Doch auch wir selbst sind Betroffene!

Diese Form von Politik fortgesetzt bedeutet, es geht uns allen an den Kragen;
spätestens wenn wir feststellen, dass die Kaufkraft der erarbeiteten Rente nicht mal Sozialhilfeniveau erreicht!

Ein nicht finanzierbarer und auf „Wunder von morgen“ gerichteter Haushalt 2005 ist für uns nicht tragbar!

Um aus Sicht von Bündnis 90 / Die Grünen neue Impulse für eine gemeinsame nachhaltige und zukunftsfähige Finanzpolitik im gesamten Kreis Euskirchen zu entwickeln, sind Ansätze nur im Schulterschluss zwischen Kreis und Kommunen zu finden. Beratungsinhalte zur Aufgabenkritik und zum „Neuen Kommunalen Finanzmanagement“ scheinen der geeignete Einstieg zu sein.

Die Kreispolitik wird künftig ihre Instrumente besser nutzen.
Die Rolle der Verwaltung als Arbeitgeber muss deutlicher in den Vordergrund treten. Der Stellenplan scheint geeignet, den Aufgaben der Zukunft gewachsen zu sein. Durch geschicktes Navigieren können Engpässe ausgeglichen werden.
Der Wirtschaftsförderung fällt zur Bewältigung der strukturellen Probleme des Kreises eine zentrale Rolle zu. Die Politik wird hier stärker steuern.

Bedauernswert, aber andererseits in der Sache begründet, ist, dass die umfassenden Ergebnisse einer Aufgabenkritik noch keinen Einfluss auf einen grundsätzlichen politischen Wandel mit Blick in die Zukunft nehmen können.

Eine Diskussion im Rahmen einer gesamtperspektivischen Betrachtung der betroffenen Einzelpositionen des Haushaltes 2005 ist aus unserer Sicht nicht effektiv genug, da nach unserer Berechnung eine maximale Verbesserung von lediglich ca. 2 Prozentpunkten Kreisumlage zu erreichen ist.

Grundsätzlich hat dies bedauerlicherweise allerdings keinen wesentlichen Einfluss auf eine mittelfristige Gesundung der kreisweiten Finanzen.

Da in dargelegter Weise weder der Haushalt 2005, noch die zugrunde liegende Finanzstrategie zukunftsfähig ist , lehnen wir den Haushalt 2005 ab!

Jörg Grutke
-Fraktionsvorsitzender-

Die neue Kreistagsfraktion 2005

Die neue Kreistagsfraktion

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Sachstand:

Unter diesem Punkt sind die Aufstellung der Grünen Kreistagsfraktion für die Legislaturperiode 2004 – 2009 sowie die politischen Rahmenbedingungen erläutert.

Obwohl die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ihr Wahlergebnis um 40% auf 8,1% steigern konnte, ist sie dennoch mit vier Sitzen die kleinste im Kreistag vertretene Fraktion. Dies hielt uns aber nicht davon ab, ja gerade spornte es uns an, mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Listen-, bzw. Besetzungsverhandlungen für Ausschüsse und Gremien zu starten. Vom ersten Gespräch an stand die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für klare Positionen. Dies führte auch sehr schnell zu einer Listenkonstellation Bündnis 90/Die Grünen, SPD und UWV und auf der anderen Seite CDU und FDP.

Bereits im ersten Treffen konnten wir Grüne den Weg für die Partnerschaft mit SPD und UWV ebnen.

Das Stimmenverhältnis im Kreistag ist ausgewogen.

Die CDU erlangte 24 Sitze.

Die gleiche Anzahl erreichen alle Oppositionsparteien mit ebenfalls 24 Stimmen. Hinzu kommt die Stimme des Landrates, der jedoch bei bestimmten Sachthemen nicht mitstimmen darf.

Die Vorbereitung für die Verhandlung in den Gesprächen zur Listenbildung und damit der Besetzung von Ausschüsse und Gremien, folgte in der Grünen Kreistagsfraktion unter Abwägung von Möglichkeit und Bedarf. Nach Abschluss der Verhandlungen, die sich immerhin fast drei Monate hinzogen, können wir auf ein hervorragendes Ergebnis zurückblicken. Wir sind so gut aufgestellt wie nie zuvor!

Von 60 zu besetzenden Gremien ist unsere Kreistagsfraktion in ca. 25 vertreten. Das erste Mal sind wir auch mit Stimme an allen Ausschüssen beteiligt. In den Verhandlungen erlangten wir hierüber einen Ausgleich in der Liste mit SPD und UWV. So unterstützte die Kreistagsfraktion zum Beispiel den SPD-Kandidaten Hans Schmitz aus Mechernich in der Wahl zum stellvertretenden Landrat.

Die neugebildete Grüne Kreistagsfraktion stellt mit vier ordentlichen Kreistagsmitgliedern sowie acht sachkundigen Bürgern und Bürgerinnen und einer Fraktionsassistentin eine große erweiterte Fraktion. Durch Beteiligung der sachkundigen Bürger und Bürgerinnen am politischen Tagesgeschäft ist die Einbindung aller Regionen des Kreises gewährleistet. Die Aufstellung der neuen Kreistagsfraktion ist derart positiv, dass wir uns sogar die Abtretung des Wahlprüfungsausschusses komplett an die Kreispartei leisten konnten. Bedauerlicherweise bedeutet dies allerdings den Verzicht auf den Vorsitz im Wahlprüfungsausschuss.

Die parlamentarische Arbeit der Kreistagsfraktion teilt sich auf in fünf Pflichtausschüsse (neben dem Kreistag):

  • Jugendhilfeausschuss
  • Rechnungsprüfungsausschuss
  • Polizeibeirat
  • Wahlprüfungsausschuss und
  • Beirat Landschaftsbehörde

sowie vier freiwillige Ausschüsse

  • Ausschuss für Schulen, Sport, Kultur, Soziales und Gesundheit
  • Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr
  • Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Konversion Vogelsang und
  • Kreisausschuss.

Die freiwilligen Ausschüsse sind im wesentlichen den Geschäftsbereichen der Kreisverwaltung angelehnt.

Zu diesen Besetzungen kommen weiterhin zahlreiche Gremien, Arbeitskreise und Konferenzen.

Auf die bisherigen Anforderungen reagierte die Fraktion flexibel, schnell und professionell. Auch im Listenverbund mit SPD und UWV zeigt die neue…

Die neue Kreistagsfraktion

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Sachstand:

Unter diesem Punkt sind die Aufstellung der Grünen Kreistagsfraktion für die Legislaturperiode 2004 – 2009 sowie die politischen Rahmenbedingungen erläutert.

Obwohl die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ihr Wahlergebnis um 40% auf 8,1% steigern konnte, ist sie dennoch mit vier Sitzen die kleinste im Kreistag vertretene Fraktion. Dies hielt uns aber nicht davon ab, ja gerade spornte es uns an, mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Listen-, bzw. Besetzungsverhandlungen für Ausschüsse und Gremien zu starten. Vom ersten Gespräch an stand die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für klare Positionen. Dies führte auch sehr schnell zu einer Listenkonstellation Bündnis 90/Die Grünen, SPD und UWV und auf der anderen Seite CDU und FDP.

Bereits im ersten Treffen konnten wir Grüne den Weg für die Partnerschaft mit SPD und UWV ebnen.

Das Stimmenverhältnis im Kreistag ist ausgewogen.

Die CDU erlangte 24 Sitze.

Die gleiche Anzahl erreichen alle Oppositionsparteien mit ebenfalls 24 Stimmen. Hinzu kommt die Stimme des Landrates, der jedoch bei bestimmten Sachthemen nicht mitstimmen darf.

Die Vorbereitung für die Verhandlung in den Gesprächen zur Listenbildung und damit der Besetzung von Ausschüsse und Gremien, folgte in der Grünen Kreistagsfraktion unter Abwägung von Möglichkeit und Bedarf. Nach Abschluss der Verhandlungen, die sich immerhin fast drei Monate hinzogen, können wir auf ein hervorragendes Ergebnis zurückblicken. Wir sind so gut aufgestellt wie nie zuvor!

Von 60 zu besetzenden Gremien ist unsere Kreistagsfraktion in ca. 25 vertreten. Das erste Mal sind wir auch mit Stimme an allen Ausschüssen beteiligt. In den Verhandlungen erlangten wir hierüber einen Ausgleich in der Liste mit SPD und UWV. So unterstützte die Kreistagsfraktion zum Beispiel den SPD-Kandidaten Hans Schmitz aus Mechernich in der Wahl zum stellvertretenden Landrat.

Die neugebildete Grüne Kreistagsfraktion stellt mit vier ordentlichen Kreistagsmitgliedern sowie acht sachkundigen Bürgern und Bürgerinnen und einer Fraktionsassistentin eine große erweiterte Fraktion. Durch Beteiligung der sachkundigen Bürger und Bürgerinnen am politischen Tagesgeschäft ist die Einbindung aller Regionen des Kreises gewährleistet. Die Aufstellung der neuen Kreistagsfraktion ist derart positiv, dass wir uns sogar die Abtretung des Wahlprüfungsausschusses komplett an die Kreispartei leisten konnten. Bedauerlicherweise bedeutet dies allerdings den Verzicht auf den Vorsitz im Wahlprüfungsausschuss.

Die parlamentarische Arbeit der Kreistagsfraktion teilt sich auf in fünf Pflichtausschüsse (neben dem Kreistag):

  • Jugendhilfeausschuss
  • Rechnungsprüfungsausschuss
  • Polizeibeirat
  • Wahlprüfungsausschuss und
  • Beirat Landschaftsbehörde

sowie vier freiwillige Ausschüsse

  • Ausschuss für Schulen, Sport, Kultur, Soziales und Gesundheit
  • Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr
  • Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Konversion Vogelsang und
  • Kreisausschuss.

Die freiwilligen Ausschüsse sind im wesentlichen den Geschäftsbereichen der Kreisverwaltung angelehnt.

Zu diesen Besetzungen kommen weiterhin zahlreiche Gremien, Arbeitskreise und Konferenzen.

Auf die bisherigen Anforderungen reagierte die Fraktion flexibel, schnell und professionell. Auch im Listenverbund mit SPD und UWV zeigt die neue Kreistagsfraktion durchaus ein schlagkräftiges, eigenes Profil. Das Innenverhältnis im Rahmen der Listenverbindung zwischen SPD und UWV ist als konstruktiv zu beschreiben. Auch gibt es Kontakte auf der Sachebene zur CDU und FDP.

Die bisherige Pressearbeit trägt ihre Früchte. Die Berichterstattungen zeigen die sehenswerten Ergebnisse Grüner Politik durchaus in einem positiven Licht.

Um eine engere Bindung der Kreistagsmitglieder an die Geschehnissen im parteilichen Rahmen zu entwickeln und den immensen Termindruck zu entkrampfen, beschloss die Kreistagsfraktion eine rollierende Teilnahme an den Kreisvorstandssitzungen. Der Kreisvorstand überlegt seinerseits ebenfalls eine kontinuierliche Entsendung zur Mitarbeit in die Kreistagsfraktion. Die Bearbeitung der bisherigen Sachthemen zwischen Kreisvorstand und Kreistagsfraktion zeichnen sich durch einen zielgerichteten, konstruktiven Umgang aus.

Bisher bearbeitete Sachthemen:

Wahl des Regionalbeirates

Eine rechtliche Beschlussbeanstandung durch die Listenverbindung Grüne, SPD und UWV, erfolgte mit dem Ergebnis der öffentlichen Beschlussbeanstandung der CDU durch den Landrat.

Besetzung Landschaftsbeirat Umweltverbände

Die Listenverbindung zwischen Grünen, SPD und UWV trat alle zu besetzenden Verbände an die Grüne Kreistagsfraktion ab. So konnten von den zwölf zu benennenden Verbänden fünf direkt von den Grünen platziert werden. Dem ging eine rechtliche Auseinandersetzung voraus, in der die Grüne Kreistagsfraktion der Kreisverwaltung fehlerhafte Rechtskenntnisse nachwies.

Schließung St. Michael Schule

Die Grüne Kreistagsfraktion positionierte sich eindeutig gegen die Schließung der Erziehungsschule. Wir setzen auf eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Schulsystems und eine Bearbeitung in den Fachausschüssen. Mit ihrer Mehrheit beschloss die CDU dennoch die Schließung.

Konversion Vogelsang/Nationalpark

Im Rahmen der Gründung der Entwicklungsgesellschaft als mbH und der Beauftragung eines Immobilienkonzeptes konnten der Verwaltung im Kreistag von der Grünen Kreistagsfraktion die Weitergabe von nicht objektiven Informationen und nicht umfassende Darlegungen nachgewiesen werden.

Hartz IV

Nachdem das Optionsmodell nicht zum Zuge kommt, tritt der Kreis in einer Arbeitsgemeinschaft in die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein. Die Übergangslösung bis zur endgültigen Installation wird wahrscheinlich bis zum September andauern.

ÖPNV

Ein Defizitausgleich von ca. 5,9 Mio. Euro ist aufzubringen. Dies wird dazu führen, dass einzelne Strecken im Kreis Euskirchen einer Bewertung unterzogen werden. Unser Leitsatz: ÖPNV im ländlichen Raum des Kreises Euskirchen wird niemals mit schwarzen Zahlen zu realisieren sein und ist dennoch unabdingbar notwendig!

Aufgabenkritik

Auf 420 Seiten beschreibt die Kreisverwaltung die ca. 200 wichtigsten Aufgaben, die von ihr erbracht werden. Diese Aufgaben sind bewertet nach ihrer Notwendigkeit, einer möglichen Reduzierung, anderer denkbarer Realisierungsformen, möglicher Defizite, einer zeitlichen Verschiebung sowie ihrer Zukunftsfähigkeit. Diese erstellte Aufgabenkritik wurde seinerzeit durch die Grüne Kreistagsfraktion mitinitiiert. Nach nunmehr einjähriger Arbeit der Kreisverwaltung werden hier die Früchte geerntet. Auch hier positionieren die Grünen sich mit eigenen Vorstellungen. Vorrangig muss es sein, gesetzliche Mindeststandards zu erfüllen und Defizite abzubauen. Der Kreis muss sich seiner Aufgabe als Arbeitgeber sehr nachhaltig bewusst sein. Allgemeines Outsourcinggetöse, Gründung von GmbH’s und (un)sozialer Stellenabbau sind für uns keine Optionen. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen führt den Vorsitz des Arbeitskreises „Stabstellen“. Dies ist u. a. deshalb bedeutsam, da die Arbeit der „Wirtschaftsförderung“ nach unserer Vorstellung, wie auch nach Ansicht der Listenverbindung, stärker von der Politik zu beeinflussen ist.

Haushalt 2005

Der Haushalt 2005 umfasst einen Umfang von ca. 1400 Seiten. Dieser Haushalt ist zum ersten Mal als Produkthaushalt ausgewiesen;

der Verwaltungshaushalt mit 237 Mio. €, der Vermögenshaushalt mit 38 Mio. €.

Der Haushalt weist ein Gesamtdefizit von ca. 79,5 Mio. € aus. Hiervon entfallen auf den Geschäftsbereich III (Bildung, Gesundheit und Soziales) 53 Mio. €, während sich 26,5 Mio. € auf Geschäftsbereich I (Zentrales und Kultur), Geschäftsbereich II (Recht und Ordnung) und Geschäftsbereich IV (Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall) verteilen. Die Landschaftsumlage bleibt mit 17,3% (entspricht 28 Mio. €) konstant. In diesem Haushalt werden alle Rücklagen in Höhe von 11 Mio. € aufgelöst.

Die Kreisumlage soll von 48,54% auf 55,15% erhöht werden, wobei 2,4% der Erhöhung auf die Zinstilgung der inneren Darlehen und 4,4% auf die Umschichtung nach Hartz IV in Höhe von 6,5 Mio. € auf die Kreisumlage erfolgt.

Stellungnahme zu dem Haushalt 2005:

Dass der Kreis Euskirchen in NRW mit die niedrigste Kreisumlage ausweist hat seinen Preis. Nur über die Finanzierung von sogenannten inneren Darlehen, was nichts anderes bedeutet als die Rücklagen für die Rekultivierung der zentralen Mülldeponie Mechernich zur Kreditaufnahme zu benutzen, ist dieses möglich. Über die Höhe der Rückzahlung in Kombination mit den neuen Verschuldungen, die ebenfalls aus den Rücklagen zur Rekultivierung (innere Darlehen) finanziert werden, ist es ersichtlich, dass letztlich in Anspruch genommene Gelder nicht mehr zurück zu zahlen sind.

Dies bedeutet nichts anderes als die Finanzierung des momentanen Status des Kreises, seiner Städte und Gemeinden auf Pump.

Als Argument lassen wir nicht gelten: Die Gelder zur Rekultivierung werden erst ab 2015 benötigt. Da momentan keine Rückzahlung möglich ist, wird dies in den nächsten Jahren erst recht unmöglich sein!

Auf Kosten des Umweltschutzes wurden vergangene und werden künftige Maßnahmen im Kreis realisiert. Dies ist höchst unseriös!

Künftige Generationen werden hilflos vor dem heute angerichteten Desaster stehen. Ein nicht finanzierbarer und auf „Wunder von morgen“ gerichteter Haushalt 2005 ist für uns nicht tragbar!

Um hier aus Grüner Sicht neue Impulse für eine gemeinsame nachhaltige Finanzpolitik im gesamten Kreis Euskirchen aufzustellen, überlegen sich Kreisvorstand und Kreistagsfraktion gemeinsame Aktionen zur aktuellen Haushaltspolitik, mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung für die Zukunft.

Nur im Schulterschluss zwischen Kreis und Kommunen sind Ansätze für eine finanzielle Zukunftsfähigkeit zu finden. Beratungsinhalte zum „Neuen Kommunalen Finanzmanagement“ (NKF) scheinen der geeignete Einstieg zu sein.

Mit den besten Wünschen für eine konstruktive Grüne Zukunft und der Bitte um Beteiligung an einem überaus komplexen Gestaltungsprozess

Jörg Grutke
-Fraktionsvorsitzender-

Resolution gegen das Memorandum "Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für die Kommunen in NRW" Hier : Abbau von Standards

Resolution gegen das Memorandum
"Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für die Kommunen in NRW"
Hier : Abbau von Standards

Der Jugendhilfeausschuss unterstützt die Position des Landesjugendausschusses vom 14.03.02 zum Memorandum "Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für die Kommunen in NRW ", die sich vor allem gegen die Freigabe einer Erhöhung der Gruppenstärken in Kindergartentageseinrichtungen ohne die Zustimmung des Landesjugendamtes richtet (siehe Textbeilage der Resolution des Landesjugend- Hilfeausschusses vom 14.03.02.).

Ferner fordert der Jugendhilfeausschuss die Landesregierung auf, die Position des Landesjugend-Hilfeausschusses gemäß Vorlage 11/92 bei ihren Überlegungen einzubeziehen.

gez. Dr. Elisabeth Danninger
-Fraktionsvorsitzende-

gez. Ekkehard Fiebrich
-sachk. Bürger-

Resolution gegen das Memorandum
"Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für die Kommunen in NRW"
Hier : Abbau von Standards

Der Jugendhilfeausschuss unterstützt die Position des Landesjugendausschusses vom 14.03.02 zum Memorandum "Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für die Kommunen in NRW ", die sich vor allem gegen die Freigabe einer Erhöhung der Gruppenstärken in Kindergartentageseinrichtungen ohne die Zustimmung des Landesjugendamtes richtet (siehe Textbeilage der Resolution des Landesjugend- Hilfeausschusses vom 14.03.02.).

Ferner fordert der Jugendhilfeausschuss die Landesregierung auf, die Position des Landesjugend-Hilfeausschusses gemäß Vorlage 11/92 bei ihren Überlegungen einzubeziehen.

gez. Dr. Elisabeth Danninger
-Fraktionsvorsitzende-

gez. Ekkehard Fiebrich
-sachk. Bürger-

Beitrag des Kreises Euskirchen zum internationalen Jahr des Öko-Tourismus

Beitrag des Kreises Euskirchen
zum internationalen Jahr des Öko-Tourismus

das Jahr 2002 ist das internationale Jahr des Öko-Tourismus. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung, im nächsten Wirtschaftsförderungsausschuss darzustellen

  1. a) welche bestehenden Aktivitäten und Publikationen des Kreises Euskirchen in diesem Jahr in thematischem Zusammenhang mit dem internationalen Jahr des Öko-Tourismus zu setzen sind.
    b) welcher Stab sich mit zu planenden Aktionen beschäftigt.
  2.  welche Möglichkeiten zur Steigerung des umweltfreundlichen Tourismus sie sieht, wenn der Kreis im Rahmen der Eifel-Touristik der Umweltdachmarke Viabono beitritt (Informationsmaterial anbei)
  3.  welche Chancen sich ergeben könnten, wenn die Verwaltung die sehr guten, aber noch zu wenig bekannten Eifel-Produkte in Zusammenarbeit mit Slow Food (Geisstraße 81, 48151 Münster) bewerben würde.

gez. Dr. Elisabeth Danninger
-Fraktionsvorsitzende-

Beitrag des Kreises Euskirchen
zum internationalen Jahr des Öko-Tourismus

das Jahr 2002 ist das internationale Jahr des Öko-Tourismus. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung, im nächsten Wirtschaftsförderungsausschuss darzustellen

  1. a) welche bestehenden Aktivitäten und Publikationen des Kreises Euskirchen in diesem Jahr in thematischem Zusammenhang mit dem internationalen Jahr des Öko-Tourismus zu setzen sind.
    b) welcher Stab sich mit zu planenden Aktionen beschäftigt.
  2.  welche Möglichkeiten zur Steigerung des umweltfreundlichen Tourismus sie sieht, wenn der Kreis im Rahmen der Eifel-Touristik der Umweltdachmarke Viabono beitritt (Informationsmaterial anbei)
  3.  welche Chancen sich ergeben könnten, wenn die Verwaltung die sehr guten, aber noch zu wenig bekannten Eifel-Produkte in Zusammenarbeit mit Slow Food (Geisstraße 81, 48151 Münster) bewerben würde.

gez. Dr. Elisabeth Danninger
-Fraktionsvorsitzende-

Fachberatung für Erzieherinnen und Erzieher in öffentlichen Tageseinrichtungen für Kinder

Fachberatung für Erzieherinnen und Erzieher
in öffentlichen Tageseinrichtungen für Kinder

die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt im Rahmen des Haushalts 2002 die Fachberatung für ErzieherInnen im Kreis Euskirchen in öffentlichen Tageseinrichtungen mit 2 Vollzeitfachkräften zu gewährleisten

Begründung:

Fachberatung für MitarbeiterInnen in öffentlichen Tageseinrichtungen findet zur Zeit nur sporadisch und nicht kontinuierlich statt. Da die Frage der Zuständigkeit weder von den Kommunen noch dem Kreis geklärt werden will, ist eine Unterstützung der Fachkräfte vor Ort um so notwendiger. Die Neu- und Weiterentwicklung des GTK’s und die damit verbundenen Möglichkeiten und Anforderungen stellen die Betroffenen vor immer größeren Aufgaben.

Auch der Kreis fordert mit dem Beschluss, ein Frühwarnsystem zu installieren, gerade die ErzieherInnen zu Höchstleistungen heraus. Ohne fachliche Unterstützung und Begleitung ist dies nicht zu gewährleisten. Daher ist für die über 70 Einrichtungen im Kreis eine Fachberatung in Form von zwei externen Fachkräften notwendig und realistisch.

Der Kreis sollte hier federführend werden, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

Gleichzeitig sollten die Kommunen angehalten werden, dieses Projekt im Sinne einer Verbesserung der ErzieherInnen vor Ort finanziell zu unterstützen.

Wenn hier keine positive Entscheidung getroffen wird, ist langfristig abzusehen, dass ErzieherInnen frustriert aufgeben, krank werden oder der Nachwuchs ausbleibt.

Das könnte dazu führen, dass die gerade gesenkten Jugendhilfekosten wieder rapide steigen könnten.

Fachberatung für Erzieherinnen und Erzieher
in öffentlichen Tageseinrichtungen für Kinder

die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt im Rahmen des Haushalts 2002 die Fachberatung für ErzieherInnen im Kreis Euskirchen in öffentlichen Tageseinrichtungen mit 2 Vollzeitfachkräften zu gewährleisten

Begründung:

Fachberatung für MitarbeiterInnen in öffentlichen Tageseinrichtungen findet zur Zeit nur sporadisch und nicht kontinuierlich statt. Da die Frage der Zuständigkeit weder von den Kommunen noch dem Kreis geklärt werden will, ist eine Unterstützung der Fachkräfte vor Ort um so notwendiger. Die Neu- und Weiterentwicklung des GTK’s und die damit verbundenen Möglichkeiten und Anforderungen stellen die Betroffenen vor immer größeren Aufgaben.

Auch der Kreis fordert mit dem Beschluss, ein Frühwarnsystem zu installieren, gerade die ErzieherInnen zu Höchstleistungen heraus. Ohne fachliche Unterstützung und Begleitung ist dies nicht zu gewährleisten. Daher ist für die über 70 Einrichtungen im Kreis eine Fachberatung in Form von zwei externen Fachkräften notwendig und realistisch.

Der Kreis sollte hier federführend werden, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

Gleichzeitig sollten die Kommunen angehalten werden, dieses Projekt im Sinne einer Verbesserung der ErzieherInnen vor Ort finanziell zu unterstützen.

Wenn hier keine positive Entscheidung getroffen wird, ist langfristig abzusehen, dass ErzieherInnen frustriert aufgeben, krank werden oder der Nachwuchs ausbleibt.

Das könnte dazu führen, dass die gerade gesenkten Jugendhilfekosten wieder rapide steigen könnten.

Antrag zur Haushaltstelle 1.1160.71800 Zuschüsse an Tierschutzvereine

Antrag zur Haushaltstelle 1.1160.71800
Zuschüsse an Tierschutzvereine

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, die Zuschüsse für die Tierschutzvereine auf DM 10.000,-- zu erhöhen.

Begründung:
Es ist öffentliche Aufgabe, sich um Fundtiere zu kümmern, Tierschutzvereine nehmen uns diese Arbeit ab. Durch die verschärfte Situation (z.B. nachweislich stark erhöhte Zahl von Fundtieren) wird dies für die Tierschutzvereine immer schwieriger.

Antrag zur Haushaltstelle 1.1160.71800
Zuschüsse an Tierschutzvereine

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, die Zuschüsse für die Tierschutzvereine auf DM 10.000,-- zu erhöhen.

Begründung:
Es ist öffentliche Aufgabe, sich um Fundtiere zu kümmern, Tierschutzvereine nehmen uns diese Arbeit ab. Durch die verschärfte Situation (z.B. nachweislich stark erhöhte Zahl von Fundtieren) wird dies für die Tierschutzvereine immer schwieriger.